Subjects linear algebra

Orthogonal Vector Choice E2Bb8B

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1. **Problemstellung:** Warum wählt man in der Lösung für den Vektor \( \vec{c} = \begin{pmatrix} c_1 \\ c_2 \\ c_3 \end{pmatrix} \) den Wert \( c_1 = 3 \) aus? 2. **Erklärung des Problems:** Wir suchen einen Vektor \( \vec{c} \), der orthogonal zu zwei gegebenen Vektoren \( \vec{a} \) und \( \vec{b} \) ist. Das bedeutet: $$ \vec{a} \cdot \vec{c} = 0 \quad \text{und} \quad \vec{b} \cdot \vec{c} = 0 $$ Dies führt zu einem linearen Gleichungssystem mit drei Unbekannten \( c_1, c_2, c_3 \) und zwei Gleichungen. 3. **Formel und wichtige Regel:** Ein lineares Gleichungssystem mit weniger Gleichungen als Unbekannten hat unendlich viele Lösungen. Um eine konkrete Lösung zu finden, wählt man einen Wert für eine Variable frei aus (hier \( c_1 = 3 \)), um das System eindeutig zu lösen. 4. **Warum \( c_1 = 3 \)?:** - Die Wahl von \( c_1 = 3 \) ist willkürlich, aber praktisch, um die Rechnung zu vereinfachen. - Man kann jeden beliebigen Wert für \( c_1 \) wählen, außer 0, um eine nicht-triviale Lösung zu erhalten. - Die Wahl beeinflusst nur die Länge des Vektors \( \vec{c} \), nicht seine Richtung. 5. **Zwischenschritte:** Aus der zweiten Gleichung: $$ 2c_1 + 3c_3 = 0 \implies 3c_3 = -2c_1 \implies c_3 = -\frac{2}{3} c_1 $$ Setzt man \( c_1 = 3 \) ein: $$ c_3 = -\frac{2}{3} \times 3 = -2 $$ In die erste Gleichung eingesetzt: $$ c_1 + 2c_2 + 3c_3 = 0 \implies 3 + 2c_2 + 3(-2) = 0 \implies 3 + 2c_2 - 6 = 0 \implies 2c_2 - 3 = 0 \implies c_2 = \frac{3}{2} = 1.5 $$ 6. **Endergebnis:** $$ \vec{c} = \begin{pmatrix} 3 \\ 1.5 \\ -2 \end{pmatrix} $$ **Zusammenfassung:** Die Wahl von \( c_1 = 3 \) ist eine willkürliche, aber sinnvolle Entscheidung, um das Gleichungssystem eindeutig zu lösen und eine konkrete Lösung für \( \vec{c} \) zu erhalten. Jede andere Wahl von \( c_1 \neq 0 \) würde ebenfalls eine gültige Lösung liefern, nur mit unterschiedlicher Länge des Vektors.