1. **Problemstellung:**
Warum wählt man in der Lösung für den Vektor \( \vec{c} = \begin{pmatrix} c_1 \\ c_2 \\ c_3 \end{pmatrix} \) den Wert \( c_1 = 3 \) aus?
2. **Erklärung des Problems:**
Wir suchen einen Vektor \( \vec{c} \), der orthogonal zu zwei gegebenen Vektoren \( \vec{a} \) und \( \vec{b} \) ist. Das bedeutet:
$$
\vec{a} \cdot \vec{c} = 0 \quad \text{und} \quad \vec{b} \cdot \vec{c} = 0
$$
Dies führt zu einem linearen Gleichungssystem mit drei Unbekannten \( c_1, c_2, c_3 \) und zwei Gleichungen.
3. **Formel und wichtige Regel:**
Ein lineares Gleichungssystem mit weniger Gleichungen als Unbekannten hat unendlich viele Lösungen. Um eine konkrete Lösung zu finden, wählt man einen Wert für eine Variable frei aus (hier \( c_1 = 3 \)), um das System eindeutig zu lösen.
4. **Warum \( c_1 = 3 \)?:**
- Die Wahl von \( c_1 = 3 \) ist willkürlich, aber praktisch, um die Rechnung zu vereinfachen.
- Man kann jeden beliebigen Wert für \( c_1 \) wählen, außer 0, um eine nicht-triviale Lösung zu erhalten.
- Die Wahl beeinflusst nur die Länge des Vektors \( \vec{c} \), nicht seine Richtung.
5. **Zwischenschritte:**
Aus der zweiten Gleichung:
$$
2c_1 + 3c_3 = 0 \implies 3c_3 = -2c_1 \implies c_3 = -\frac{2}{3} c_1
$$
Setzt man \( c_1 = 3 \) ein:
$$
c_3 = -\frac{2}{3} \times 3 = -2
$$
In die erste Gleichung eingesetzt:
$$
c_1 + 2c_2 + 3c_3 = 0 \implies 3 + 2c_2 + 3(-2) = 0 \implies 3 + 2c_2 - 6 = 0 \implies 2c_2 - 3 = 0 \implies c_2 = \frac{3}{2} = 1.5
$$
6. **Endergebnis:**
$$
\vec{c} = \begin{pmatrix} 3 \\ 1.5 \\ -2 \end{pmatrix}
$$
**Zusammenfassung:**
Die Wahl von \( c_1 = 3 \) ist eine willkürliche, aber sinnvolle Entscheidung, um das Gleichungssystem eindeutig zu lösen und eine konkrete Lösung für \( \vec{c} \) zu erhalten. Jede andere Wahl von \( c_1 \neq 0 \) würde ebenfalls eine gültige Lösung liefern, nur mit unterschiedlicher Länge des Vektors.
Orthogonal Vector Choice E2Bb8B
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