1. **Problemstellung:** Gegeben sind die Punkte A(4|2|-1), B(-2|1|0) und C(b|b|4).
Wir sollen a) erklären, warum Ariane mit der Formel $\cos(\alpha) = \frac{\vec{a} \cdot \vec{b}}{|\vec{a}||\vec{b}|}$ den Innenwinkel bei A nicht korrekt berechnet.
b) beurteilen, ob Bruces Ansatz für $b=2$ mit $\cos(\alpha) = \frac{\vec{BA} \cdot \vec{CA}}{|\vec{BA}||\vec{CA}|}$ richtig ist.
c) untersuchen, ob es ein $b$ gibt, sodass die Geraden $g$ durch A und B und $h$ durch B und C orthogonal schneiden.
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2. **Wichtige Formel:**
Der Winkel $\alpha$ zwischen zwei Vektoren $\vec{u}$ und $\vec{v}$ berechnet sich mit
$$\cos(\alpha) = \frac{\vec{u} \cdot \vec{v}}{|\vec{u}||\vec{v}|}$$
Dabei müssen $\vec{u}$ und $\vec{v}$ vom gleichen Punkt ausgehen, um den Winkel an diesem Punkt zu bestimmen.
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3. **Teil a) Warum ist Arianes Rechnung falsch?**
Ariane verwendet $\vec{a}$ und $\vec{b}$, aber es ist unklar, was diese Vektoren sind. Für den Innenwinkel bei A müssen die Vektoren vom Punkt A zu den anderen Punkten gebildet werden, also $\vec{AB}$ und $\vec{AC}$.
Wenn Ariane stattdessen z.B. die Ortsvektoren der Punkte nimmt, misst sie nicht den Winkel am Punkt A, sondern den Winkel zwischen zwei Vektoren, die nicht am selben Punkt starten.
**Fazit:** Ariane muss die Vektoren $\vec{AB} = \vec{B} - \vec{A}$ und $\vec{AC} = \vec{C} - \vec{A}$ verwenden, um den Winkel bei A zu berechnen.
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4. **Teil b) Bruces Ansatz für $b=2$:**
Für $b=2$ ist $C(2|2|4)$.
Berechnung der Vektoren:
$$\vec{BA} = \vec{A} - \vec{B} = (4 - (-2), 2 - 1, -1 - 0) = (6, 1, -1)$$
$$\vec{CA} = \vec{A} - \vec{C} = (4 - 2, 2 - 2, -1 - 4) = (2, 0, -5)$$
Bruce verwendet $\vec{BA}$ und $\vec{CA}$, also Vektoren vom Punkt B zu A und C.
Da der Winkel bei A berechnet werden soll, müssen die Vektoren vom Punkt A ausgehen, also $\vec{AB}$ und $\vec{AC}$.
Bruce berechnet den Winkel am Punkt B, nicht am Punkt A.
**Fazit:** Bruces Ansatz ist korrekt, wenn der Winkel bei B gesucht wird, aber falsch für den Winkel bei A.
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5. **Teil c) Orthogonalität der Geraden $g$ (durch A und B) und $h$ (durch B und C):**
Geraden sind orthogonal, wenn ihre Richtungsvektoren orthogonal sind, also deren Skalarprodukt 0 ist.
Richtungsvektor von $g$:
$$\vec{AB} = \vec{B} - \vec{A} = (-2 - 4, 1 - 2, 0 - (-1)) = (-6, -1, 1)$$
Richtungsvektor von $h$:
$$\vec{BC} = \vec{C} - \vec{B} = (b - (-2), b - 1, 4 - 0) = (b + 2, b - 1, 4)$$
Orthogonalität bedeutet:
$$\vec{AB} \cdot \vec{BC} = 0$$
Berechnung:
$$(-6)(b+2) + (-1)(b-1) + 1 \cdot 4 = 0$$
$$-6b - 12 - b + 1 + 4 = 0$$
$$-7b - 7 = 0$$
$$-7b = 7$$
$$b = -1$$
**Fazit:** Für $b = -1$ schneiden sich die Geraden $g$ und $h$ orthogonal.
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**Endergebnis:**
- a) Ariane verwendet falsche Vektoren, da sie nicht vom Punkt A ausgehen.
- b) Bruce berechnet den Winkel am Punkt B, nicht am Punkt A, daher ist sein Ansatz für den Winkel bei A falsch.
- c) Die Geraden $g$ und $h$ sind orthogonal für $b = -1$.
Winkel Und Orthogonalitaet Bae481
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